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faq - häufig gestellte fragen

  • „Ab welchem Alter darf man sich tätowieren lassen?"
    Tätowieren ist streng genommen eine Form von Körperverletzung, die natürlich straffrei bleibt, solange das Einverständnis des Kunden vorliegt. Abgesehen von der juristischen Seite, die bei Minderjährigen (auch mit Einverständnis der Erziehungsberechtigten) problematisch ist, ist es ohnehin sinnvoller mit einer Tätowierung bis zur Volljährigkeit zu warten, da Teenager zu raschen Stil- und Geschmacksänderungen neigen und eine solche Entscheidung ein gewisses Maß an geistiger Reife voraussetzt. Im Tattoostudio „Feinste Tätowierungen“ werden Tätowierungen erst ab dem 18. Lebensjahr vorgenommen.


  • „Was kostet eine Tätowierung?"
    Eine häufig gestellte Frage, die so nicht zu beantworten ist, ebenso könnte man fragen was ein Auto kostet. Der Preis ist abhängig von der Größe des Tattoos beziehungsweise dem Zeitaufwand des Tätowierers. Ein Tätowierer wird erst dann Angaben über den Preis und die Dauer eines Tattoos machen können, wenn er weiß welches Motiv in welcher Ausführung auf welches Körperteil angefertigt werden soll. Der Mindestpreis für eine Tätowierung beträgt in diesem Studio 50,-Euro, nach oben sind keine Grenzen gesetzt.


  • „Wie bekomme man einen Termin?"
    Termine werden normalerweise persönlich im Studio ausgemacht. Hier können Motiv, Größe, Platzierung, Preis und Zeitaufwand besprochen werden. Bei der Terminvereinbarung wird eine Anzahlung von mindestens 30,- Euro erhoben, die später mit dem Tattoo verrechnet wird. Bei Nichterscheinen seitens des Kunden ohne vorherige Absage (mindestens 3 Werktage vorher) verfällt die Anzahlung. Terminänderungen sowie Nachstichtermine können telefonisch vereinbart werden.


  • „Gibt es Tattoos die wieder verschwinden?"
    So genannte „Biotattoos“ oder auch „Temptattoos“ werden nicht in professionellen Tattoostudios angeboten. Erfahrungswerte und Aussagen von Dermatologen zeigen, dass diese „Biotattoos“ ein Märchen sind. Auch diese Tattoos bleiben! Der Unterschied zu einer normalen Tätowierung ist jedoch, dass „Biotattoos“ nicht von geschulten Tätowierern sondern von geschäftstüchtigen Amateuren angefertigt werden und die Ergebnisse häufig von sehr schlechter Qualität sind.


  • „Kann man Tätowierungen wieder entfernen lassen?"
    Es ist heute möglich kleine bis mittelgroße Tätowierungen mit Lasergeräten entfernen zu lassen. Diese Prozedur ist schmerzhaft und kostenintensiv. Es gibt kein Allheilmittel um nach Lust und Laune ungeliebte „Modetattoos“ wieder loszuwerden.


  • „Kann man auf Tattoofarben allergisch reagieren?"
    Da der menschliche Körper auf eine Vielzahl von Stoffen allergisch reagieren kann, ist auch eine Reaktion auf Tattoofarben nicht auszuschliessen. Obwohl moderne Farben auf Allergien getestet sind ist ein Restrisiko nicht auszuschließen. In der Praxis sind allergische Reaktionen aber sehr selten.


  • „Wie sehr schmerzt es sich tätowieren zu lassen?"
    Der Prozess des Tätowierens ist ein Eindringen mit Nadeln in die Haut. Aus diesem Grund ist natürlich ein gewisser Schmerz zu erwarten. Der Grad der Schmerzen hängt unter anderem von der Technik des Tätowierers, der Körperstelle und dem individuellen Schmerzempfinden des Kunden ab. Eine Betäubung der Körperstelle ist nicht ratsam, da Betäubungsmittel immer Nebenwirkungen mit sich bringen können und die Haut sich nach dem Auftragen von betäubenden Salben häufig schwerer tätowieren lässt.


  • „Ist es möglich sich während des Tätowierens mit Krankheiten zu infizieren?"
    Selbstverständlich wird im Studio nach den geltenden Vorschriften des Gesundheitsamtes tätowiert. Für jeden Kunden werden neue sterile Nadeln und Griffstücke verwendet.
    Ansonsten werden Einmalartikel (Einwegrasierer, Cremespatel, Farbtöpfe) verwendet und der Arbeitsbereich wird durch Abdeckung vor Keimübertragung geschützt.
    Die Haut des Kunden wird vor der Behandlung desinfiziert, rasiert und danach mit einem schützenden Verband versehen. Bei einem verantwortungsbewussten Handeln des Tätowierers ist es nicht möglich sich mit Viren oder anderen Krankheitserregern zu infizieren.


  • „Was muss vor dem Tätowieren beachtet werden?"
    Man sollte zum Termin in guter körperlicher Verfassung sein (nicht krank oder erschöpft). Während der Schwangerschaft werden Personen in meinem Studio nicht tätowiert, da es in seltenen Fällen zu Stresszuständen und Kreislaufproblemen bis hin zur Ohnmacht kommen kann mit nicht vorhersehbarer Wirkung auf das ungeborene Leben. Um ein starkes Bluten und Kreislaufprobleme zu verhindern ist es ratsam auf vorherigen Alkoholkonsum und die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten zu verzichten. Bei einer bestehenden Hautkrankheit oder einer anderen chronischen Erkrankung, die das Tätowieren problematisch machen könnte, sollte vorher ein Arzt konsultiert werden. Bei bestehenden Allergien bzw. Allergieverdacht empfiehlt sich ein vorheriger Allergietest.
    Kinder sollten nicht zum Termin mitgebracht werden, da ich sie nicht in den Arbeitsbereich lassen kann und sie sich sehr schnell langweilen.


  • „Was muss nach dem Tätowieren beachtet werden?"
    Natürlich gehört zu einer problemlosen Abheilung ohne Entzündungen auch die richtige Nachsorge.
    Da eine frische Tätowierung eine mehr oder weniger großflächige Wunde ist, müssen während der Abheilung einige Punkte beachtet werden. So muss sich der Wundschorf, der sich nach wenigen Tagen bildet, alleine von der Haut lösen. Auf keinen Fall darf der Schorf abgekratzt werden. Auch auf Solarium, Sonne, Baden oder Schwimmen gehen sollte verzichtet werden. Natürlich sollte die frische Tätowierung sauber gehalten werden, und es empfiehlt sich das Tattoo mehrmals täglich einzucremen.


  • „Verzieht sich eine Tätowierung durch Gewichtszunahme oder Bodybuilding?"
    Bei normaler Gewichtszunahme ist eine Veränderung der Tätowierung nicht festzustellen. Auch durch normales Training ist es unwahrscheinlich, dass ein Tattoo optisch verzogen wirkt.


  • „Kann man Narbengewebe tätowieren?"
    Es ist möglich unschöne Narben mit einer Tätowierung zu kaschieren oder zu überdecken.
    Allerdings hängt das Endergebnis vom Grad der Vernarbung und dem Können des Tätowierers ab. Ein weiteres Einsatzgebiet von Tätowierungen zur Linderung eines Leidensdrucks ist das Pigmentieren der Haut zum Beispiel nach einer Brustoperation um eine Brustwarze optisch wiederherzustellen.



  • Die folgenden Punkte sollen helfen die richtige Entscheidung bei der Wahl der Tätowierung zu treffen

  • Die wichtigste Frage ist, ob man seinen Körper wirklich dauerhaft verändern möchte. Sollte man nur mit der Mode gehen wollen ist eine Tätowierung sicher eine falsche Entscheidung.

  • Bei der Wahl des Motivs sollte bedacht werden warum man sich tätowieren lassen möchte. Möchte man bestimmte Körperregionen betonen oder hat man ein bestimmtes Bild im Kopf, das eine persönliche Bedeutung für einen selbst hat?

  • Ein weiterer Punkt ist die Überlegung welche Körperstelle tätowiert werden soll. Sowohl Größe als auch Platzierung der Tätowierung sollten zur Körperstelle passen. Darum ist es ratsam vorausschauend zu handeln. Mit einer falsch platzierten Tätowierung erreicht man das Gegenteil von dem, was man eigentlich wollte.

  • Ähnliches gilt für die Größe. Auch hier sollten Größe und Körperstelle harmonieren. Gerade bei der ersten Tätowierung ist der Gedanke daran sich überhaupt tätowieren zu lassen schon so dramatisch, dass sich viele „zum Ausgleich“ ein sehr kleines Tattoo aussuchen. Auch hier kommt es darauf an, eine Harmonie zwischen Körperstelle und Tätowierung zu schaffen.

  • Da es verschiedene Möglichkeiten gibt eine Tätowierung anzufertigen, sollte man sich überlegen, ob man ein Tattoo farbig, schwarz oder grau schattiert haben möchte.

  • Eine Tätowierung ist eine künstlerische Arbeit, die von Menschen ausgeübt wird. Um den geeigneten Künstler zu finden, sollte man sich Zeit nehmen und sich verschiedene Studios ansehen. Man sollte darauf achten ob man sich gut beraten fühlt, ob die Qualität der Arbeiten stimmt und ob das Studio hygienisch arbeitet. In einem professionellen Studio wird man gerne Fragen zur Hygiene beantworten.

  • Die meisten Tattoostudios machen Tätowierungen nach Termin, da sich so der Tätowierer ganz dem Kunden widmen kann. Zum Termin empfiehlt es sich entspannt, ausgeruht und pünktlich zu erscheinen. Auf die beste Garderobe sollte man verzichten, da beim Tätowiervorgang mit Farbe gearbeitet wird. Da eine Tätowierung bis zu drei Wochen abheilen muss und in dieser Zeit z.B. Sonnenbaden oder Schwimmen der frischen Tätowierung schaden ist es ratsam, sich nicht vor einen Strandurlaub tätowieren zu lassen.

  • Direkt nach dem Tätowieren wird die Tätowierung verbunden. Es ist wichtig, dass die Tätowierung während der Abheilphase weiter versorgt wird. Nur die richtige Nachsorge durch den Kunden gewährleistet ein gutes Ergebnis.

  • Stephan Hanken Feinste Tätowierungen
    Hauptstrasse 125, 26131 Oldenburg
    Telefon: (0441) 9603889
    E-Mail: Hanken [at] Feinste-Taetowierungen . de

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